And the winner is…


Es gibt Spieler, die sind aufregend, denen schaut man gerne zu, weil die was ganz besonderes ausstrahlen. Und dann gibt es Spieler, wie Matt Kuchar. Ruhig, bedächtig und fast nie spektakulär. Und ausgerechnet dieser eher langweilige Kuchar gewinnt am Ende die WGC Accenture Matchplay ->

Das gesamte Turnier war irgendwie merkwürdig. Erst musste die erste Runde wegen geschlossener Schneedecke verschoben werden. Schnee. In der Wüste. Muss man mehr sagen? Dann flogen, erstmals seit 2002, gleich die Top 2 der Setzliste direkt in Runde 1 raus.
Rory McIlroy gegen Shane Lowry, der groß aufspielte und erst in Runde 3 von G-Mac gestoppt wurde und Tiger Woods gegen Charles Howell III. Der direkt widerum in Runde 2 gegen Fernandes Castano rausflog. Als dann auch noch die Top 3 bis 7 der Setzliste nach Runde 2 (zum Teil ziemlich deutlich) raus waren, schien alles auf Bubba Watson hinzudeuten, der immerhin im Vorjahr im Halbfinale stand und als Top 8 der Setzliste der Spieler zu sein schien, auf den man sein Geld setzen sollte, wenn man es nicht, so wie ich inzwischen auf Mr. Ryder Cup-himself Ian Poulter gesetzt hatte. Doch Watson scheiterte ebenso in der dritten Runde – an Jason Day, dem späteren Drittplazierten, der sein Halbfinale gegen Matt Kuchar mit 4 und 3 verlor – wie Martin Kaymer, den es trotz ordentlicher Leistung mit 5 und 4 gegen Hunter Mahan erwischte. 
Der Titelverteidiger der WGC Accenture Matchplay Championchips in Dove Mountain , Hunter Mahan war eindeutig „on fire“ und besiegte im Halbfinale auch die europäische Ryder Cup-Legende und meine Titel-Hoffnung Ian Poulter mit 4 und 3.  
Und so kam es zum rein amerikanischen Finale Matt „kuuuuuuch“ Kuchar gegen Hunter Mahan. Das Match der beiden Amerikaner setzte gleich drei Serien ein Ende. 
Die Beeindruckendste: Unglaubliche 169 Löcher hatte Hunter Mahan seit der ersten Runde 2012 – gegen Dustin Johnson lag er an der 6 letztmals hinten – im WGC-Matchplay in Dove Mountain nicht mehr hinten gelegen. Seitdem gab es für ihn unglaubliche elf Siege in Folge inkl. Titel in 2012. Sein Kontrahent Matt Kuchar hingegen hatte seit 2011 immer gegen den späteren Sieger verloren. 
Alle drei Serien fanden ein am Sonntag ihr Ende. Am vierten Loch des Finales ging Matt Kuchar in Führung und gab diese Führung nicht mehr ab. Er siegte am Ende gegen Hunter Mahan mit 2 und 1. 
Für Mahan war es die erste Niederlage im zwölften Match. Und Kuchar verlor somit erstmals nicht gegen den späteren Sieger. Wie auch, wenn er selber der Sieger ist…
 
Hunter Mahan (der hinterher behauptete, er habe im Finale einfach kein gutes Golf gespielt) hatte Startschwierigkeiten und lag nach neun Bahnen bereits vier Löcher zurück. Die Wetterbedingungen am Finaltag waren aber auch sehr schwierig, ein starker Wind und die Eiseskälte erschwerten die Bedingungen deutlich und so wurde an jedem Loch eher um das Par als um Birdies gekämpft. Kuchar lag bis zur 9ten Bahn genau even Par und führte dennoch 4 auf. 
Aber da Hunter Mahan auf den Backnine zu seinem Spiel fand und Kuchar plötzlich eher ungeahnte Fehler zeigte, wurde es doch noch einmal spannend im Fnale. Aber auf der 17 verzog Mahan den Ball in einen Wüstenbusch und das Match war entschieden.
Jason Day wurde mit 1 auf gegen Ian Poulter Dritter und am Ende gab es einen zweiten Sieger. 

Das Matchplay. 
Es ist deutlich interessanter. Zu Spielen, aber auch am Fernseher. Man weiß direkt, wo wer gerade steht und was passieren kann. Und es ist jeden Tag viel spannender. Aber es ist halt auch für die Organisatoren sehr schwer, Spieler nach Runde 1 bereits nach Hause zu schicken und mit nur 64 Spielern zu starten, denn selbst mit „nur“ 64 Spielern sind es am Ende sechs Runden statt der vier ei einem „normalen“ Turnier
Und so werden diese Matchplays-Turniere Highlights bleiben, auf die nicht nur ich mich freue.

Nur Golf gibt es natürlich auch auf

              und        

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