Lexikon – C

Caddie
Im Idealfall ein konditionsstarker Butler, der die Schläger schleppt. In Amerika wird Caddie mit einem ‚y‘ (also caddy) geschrieben. Warum das so ist, kann kein Mensch sagen. Auf Englisch ist ein ‚caddy‘ ein ‚Teetöpfchen‘.  Manchmal, aber nur manchmal, ist der Caddie auch ein Familienmitglied (Kaymers Bruder hat ihn da ein paar Mal supported).

Der Caddy wird in aller Regel erfolgsabhängig bezahlt. Er bekommt einen Prozentsatz vom erspielten Preisgeld.

Carry
Beim Golf ist die Distanz gemeint, die der Ball tatsächlich geflogen ist – ohne jene Strecke, die er nach seiner Landung noch rollte. Und je mehr Carrie, desto länger. Jeder Anfänger träumt (sein Leben lang umsonst) von den carrys der Pro´s, die im Schnitt bis zu 280-290 Meter carry schlagen
Cart
Motorisiertes Gefährt, das Golfer benutzen, um eine Runde zu spielen. Entweder weil sie zu alt zum Laufen sind, oder weil sie es eilig haben. Ist auf alle Fälle die bequemere, aber auch deutlich unsportlichere Variante der Fortbewegung.

Cavity-back
Form des Schlägerkopfes, bei der sich die Gewichtsverteilung wie ein Kranz um die Rückseite des Schlägerblattes zieht. Siehe auch technischer Schnickschnack

Centre Shaft
Schlägerschaft beim Putter, der in der Mitte des Schlägerkopfes befestigt ist. Siehe auch technischer Schnickschnack

Chip
Ein Annäherungsschlag aus der unmittelbaren Nähe des Grüns, der nach Möglichkeit das Loch oder seine Nähe erreichen sollte. Einer der wichtigsten Schläge dieses Spiels überhaupt. Je dichter der Ball an der Fahne, desto besser.

Chipping Area
Kein Yachthafen, sondern der Teil der Driving Range, auf dem man die kurzen Annäherungsschläge (Chippen und Pitchen) trainieren kann. Für viele Hobbygolfer unbekanntes Terrain.

Club
Selbst Nichtgolfer wissen, dass damit ein ganz schlichter Verein gemeint ist – und schließlich ist ein Golfclub auch ein Sportverein. Was Nichtgolfer allerdings nicht wissen, ist die Tatsache, dass man in der englischen Golfsprache mit clubs auch die Schläger bezeichnet.

Competition Stableford Adjustment (CSA)
Ein System, mit dem bei einem Wettspiel vom Saisondurchschnitt abweichende Spielbedingungen bei der Berechnung des Ergebnisses ausgeglichen werden. Hilft also bei der Berechnung der Punkte auf einer Runde. Und versaut sehr oft das Hdcp…

Composite-Schäfte
Schäfte, bei denen unterschiedliche Materialien verbunden werden, zum Beispiel Graphit und Stahl. Siehe auch technischer Schnickschnack

Congu
Council of National Golf Unions, der Golf Verband in Großbritannien, sowie umgangssprachlich deren Vorgabensystem Congu-System, dass in Kontinentaleuropa nicht mehr angewandt wird. Golf ist halt ein alter, traditioneller Sport der Briten. Und die spinnen bekanntlich (Zitat Obelix)

Course
Der Course ist die gesamte Bahn über alle (18) Löcher, welche ein Golfspieler zu gehen und spielen hat.

Course Rating
Dient der Bewertung des Schwierigkeitsgrades eines Golfplatzes. Je höher das Rating, desto mehr Schläge Vorgabe (mehr Schläge darf ein Amateur spielen).

Course Rating Wert (CR-Wert)
Gibt die Schlagzahl an, die ein Golfer mit ungefähr Handicap 0 durchschnittlich auf dem gesamten bewerteten Platz benötigt (beispielsweise 73,1); muss nicht dem Par entsprechen. Es geht sogar besser als Handicap 0. Siehe Handicap

Cross-Golf
Golf außerhalb von Golfplätzen in freier Landschaft oder Industriegelände. Ist so eine Art Trendsport für „hippe Typen“.

Cup
Ist der Locheinsatz oder das Loch selbst.

Cut
Bei den großen Turnieren werden drei oder vier Runden gespielt. Es wird dabei vorab festgelegt, dass nach zwei Runden nur eine bestimmte Anzahl Spieler weiter spielen darf. Die Anzahl wird üblicherweise auf 40 bis 60 Spieler und alle mit gleichen Ergebnissen begrenzt, so dass am Schlusstag bereits relativ früh eine Siegerehrung erfolgen kann. Ein Grund für einen Cut kann auch sein, dass am Tag nach dem Cut 36 Löcher gespielt werden sollen, was aus Zeitgründen nur einer geringeren Anzahl Spieler möglich ist.