Das wird Legen …. Achtung jetzt kommts … där

Wenn man mal angefangen hat dann kann man einfach nicht mehr aufhören. So ungefähr fühlt es sich für mich im Moment an zu Bloggen. Ich kann auf Grund einer Verletzung gerade keinen Sport machen also auch kein Golf spielen. Also blogge ich darüber was ich alles schon tolles erlebt habe auf der Wiese. Es gibt einfach Erlebnisse beim Golf die sind Legendär, deshalb widme ich diesen Blog meiner lieblings Sidcom „How I met your mother“ und um Barney zu zitieren: „Auf all meinen Reisen habe ich festgestellt: die besten Dinge passieren immer nach zwei Uhr morgens, da erst nach zwei Uhr die Dinge – verehrte Zuhörer sprechen Sie mir nach – legendär werden!“ Viel Spaß mit meinen Erfahrungen auf dem Platz.

„Das macht sie vielleicht weil mein Zukunfts-Ich dein Zukunfts-Ich so hart schlägt, dass es einfach zurückhallt bis in die Gegenwart und das Zeit-Klaps-Kontinuum zerfetzt.“ Marshal Erriksen

Es gibt einiges was man auf dem Golfplatz erleben kann, manche Sachen sind lustig, manche traurig, manche Sachen sind hart aber einige Dinge sind schlicht legendär. Allerdings nicht für jeden der beteiligten. Ich spielte einmal eine Runde Golf mit 3 Freunden auf dem Meisterschaftsgolfplatz in Düsseldorf Hubbelrath. Eigentlich liegt der Platz in Ratingen, bestenfalls vielleicht in Mettman, nicht aber in Düsseldorf, das ist aber eine andere Geschichte. Wir spielten einen Vierer Bestball Skinns mit Carry over, 2 Mark das Loch. Das Match war relativ ausgeglichen bis wir auf die 18 kamen. Die 18 ist ein Par 4 welches leicht bergab geht um dann zum Clubhaus hin wieder an zu steigen. Auf der rechten Seite befindet sich ein Wäldchen und hier hinein schlug mein Mitspieler. Nach kurzem suchen fanden wir den Ball auch. Mein Mitspieler konnte und kann ganz gut Golf spielen, er zückte also sein 4er Eisen um den Ball raus zu punschen und das Grün an zu greifen. Er schlug also zu, ich stand einen Meter HINTER ihm, der Ball flog, traf einen Baum und kam mit einer irrwitzigen Geschwindigkeit zurück und traf mich. Er traf mich aber nicht irgendwo sonder an einer Stelle des Körpers die gerade für Männer äußerst unangenehm ist. 5 Minuten spähter erlangte ich das Bewusstsein zurück ich lag auf dem Fairway, nicht im Wald, und meine 3 „Freunde“ standen grölend und lachend um mich rum. Ich habe dann die Bahn noch zu Ende gespielt, es ging schließlich um 2 Mark das Loch. Um dann ins Krankenhaus zu fahren, Blut an diesem Körperteil kam mir schlussendlich nicht koscher vor. Ich kann aber Entwarnung geben es ist noch alles in Takt. Seit her habe ich einen gehörigen Respekt vor Querschlägern. Die Runde Skinns haben wir allerdings verloren! Was die Legende angeht alle die dabei waren fanden das Legen ….. achtung jetzt kommts …… där, alle außer mir.
„Ich bin an einem Punkt im Leben, an dem meine Anzüge meine Familie sind“ Barney Stinson
Für mich ist Golf ein schöner Zeitvertreib. Man ist an der frischen Luft und bewegt sich. Wenn man mal wieder gefrustet von der Arbeit ist dann entspannt es mich eine Runde zu spielen oder einfach auf der Range par Driver zu dreschen. Diese entspannte Haltung dem Spiel gegenüber habe ich allerdings nicht immer an den Tag gelegt. Es gab Zeiten in meinem Leben da war Golf einfach alles für mich. Eine Entscheidung in beruflicher Hinsicht (das muss auch mal separat gebloggt werden) gab mir die Möglichkeit wirklich täglich bis zu 8 Stunden zu trainieren. Das habe ich dann auch gemacht. Jeden Tag von Morgens bis abends nur Golf oder Fittnesstraining. An den Tagen wo wir nicht Trainiert haben waren wir Golfen oder haben Turniere gespielt. Das Soziale Leben leidet ein wenig unter einem solchen Lebenswandel, da man sich ausschließlich mit gleichgesinnten umgibt. Einmal waren wir in Griesbach zu einer Turnierserie mit ein paar Sport-medizinischen Lehrgängen in der Griesbach Klinik. Wir wohnten im besten Haus am Platz im Maximilian. Mein Opel Astra parkte fein säuberlich in der Tiefgarage und zwischen den Turniertagen, wir spielten jeden Tag einen anderen Platz, war der Wagen auch meine Caddybox. Auch wenn ich im letzten Blog ein etwas gestörtes Verhältnis zu meiner Ausrüstung geschildert habe, waren meine Golfschläger doch zu diesem Zeitpunkt das wichtigste in meinem Leben. Eines Nachts, ich konnte par tu nicht schlafen in diesem 5 Sterne Bett, kam mir der Grund warum ich nicht schlafen konnte. Ich bin dann in die Tiefgarage, habe meine Schläger hoch ins Zimmer geholt und nebens Bett gestellt. Von da an hatte ich einen tollen und geruhsamen Schlaf. Diese Begebenheit hat mich so schockiert das ich mein Leben radikal überdacht und geändert habe. Meinem Golfspiel hat es geschadet, bin von HCP 0 auf 7 hoch gerutscht, meinem Seelenfrieden war es Balsam auf dieselbe.


„Dein Auto packt das schon, das hier ist die beste Werkstatt in der Gegend. Sieh mal die Urkunde, einer der Mechaniker hier hat mal… [liest die Urkunde] …ein 1800 Gramm Steak verdrückt.“ Ted Mosby

Wenn man zu viel Kraft hat, und nicht weiß wie man sie einsetzen soll. So oder so ähnlich ist die nächste Begebenheit zu beschreiben. Ich hatte gerade Platzreife sprich HCP31 in meinem Heimatclub gab es noch keinen Golfplatz also musste man sich anderweitig behelfen. Wir spielten also auf einem anderen Platz unsere allererste Runde. Wir haben so die ganze Zeit vor uns hin gespielt, elendig viele Bälle verloren und versucht die anderen Spieler nicht zu stören. Bis das wir auf die 13 kamen. auf diesem Platz ist das ein Par 3 mit ca 190 Metern. Unerreichbar für so ein paar Anfänger wie uns. Also Schläger raus ausgeholt und mit etwas Roll aufs Grün. SUPER. Blöd nur das da noch ein kompletter Flight am Putten war, die Herrschaften haben sich wohl zu tode erschrocken. wir also da hin, entschuldigt und dann vorbeigespielt. Wir bemerkten nicht das einer von denen zu dem Zeitpunkt schon fehlte. Als wir auf der 17 waren, kam uns ein Porsche entgegen gefahren, der Aufgebrachte Mann sprang aus dem Wagen, es war derjenige der fehlte, und erteilte uns kurzum lebenslanges Platzverbot und verwies uns des Platzes. Dann ist der wieder in seinen Porsche eingestiegen und über die 18 abgezogen. Wir hatten den Präsidenten des Golfclubs getroffen und der fand das so wenig witzig das er so, wie wir fanden, überreagiert hatte. Als wir dann über eine Firmenmitgliedschaft dort Mitglied wurden und der größte Geldgeber des Clubs uns dort einführte wurde das Platzverbot auch wieder aufgehoben. Einen Porsche habe ich danach nie wieder auf einem Golfplatz gesehen.

„Ahh, Gaderrobenmagd, geben sie dem Mann nicht seinen Umhang!“ Marshall Erriksen
Wenn man eine gewisse Zeit dem Golfspiel verbunden ist gibt es Zwangsweise gewisse Hitlisten. Die besten Schläge, die besten Runden etc. Viele dieser Hitlisten gibt es nur im Kopf der Spieler. Für mich gibt es eine Liste die ich, mehr oder weniger in Stein gemeißelt habe. Die Top Golfplätze dieser Welt die ich unbedingt einmal spielen muss. Hierbei spielt es keine Rolle ob man drauf kommt oder nicht, meinen Platz eins dieser Liste bildet der Augusta National GC. ein weiterer Golfplatz der sehr weit oben auf dieser Liste steht ist der West Course in Wentworth. Golf ist ein Spiel mit Style, eine sehr kontrovers diskutierte Tatsache ist das Verbot auf einigen Plätzen in Blue Jeans zu spielen. Ich selber bin dafür es nicht zu erlauben, jeder Sport hat seine Kleidung eine Blue Jeans gehört nicht auf den Golfplatz. Im Mutterland des Sports gibt es diese Diskussion nicht hier hält sich einfach jeder an diese Regel. In den Monaten in denen ich in England war bot sich mir nun die Gelegenheit nach Wentworth zu fahren. Ich also rein in meine schwarze Hose (sie war Jeans ähnlich aber eben keine Jeans), ich hatte nirgendwo bisher Probleme damit, nicht mal in St Andrews, und nach West London gefahren. Wenn man auf das Gelände fährt dann weiß man sofort wo man gelandet ist, das ist Golfgeschichte in Reinkultur. Nachdem man einen Moment durch wunderbare Wälder gefahren ist muss man an einer roten Ampel halten die Spieler die auf der Eins starten haben Vorrang vor den Autos. Vorbei am Clubhaus, oder sollte ich Clubschloss sagen?

Ich parkte dann meinen Opel Astra neben den ganzen Bentleys, Rollce Roys, und Jaguaren und spazierte in den Shop (andere Clubs wären froh ein Clubhaus in der größe der Proshops dort zu haben) und erbat mir die Erlaubnis eine Runde Golf zu spielen. Main HCP war kein Problem, wohl aber die 300 Pfund (es war 1996) was ungefähr 900 Mark entsprach. Außerdem meinte der nette Herr das ich mit der Hose nicht auf den Platz dürfe. Das sei aber kein Problem, man habe ja Leihhosen! „Bitte Was? Leihhosen?“ So was habe ich auch noch nicht erlebt. Ich habe das Angebot dann ausgeschlagen und habe statt dessen die Tour gemacht. Alles an Merchandise gekauft was geht, den Rydercuproom besucht (In Wentworth ist der Standort des Rydercup Comitees) und dann unverrichteter Dinge wieder ab gezogen, der Platz ist noch immer auf meiner Liste.

„Ja! Der heutige Abend wird legen… warte, ist es wirklich okay in einen Strip-Schuppen zu gehen? Halt die Klappe, Lily! Ich hab jetzt das Sagen… där!“ Barney Stinson
Ich gebe zu diese Geschichte hat nichts, aber auch rein gar nichts mit einem Stripschuppen zu tun. Die Geschichte ist auch schnell erzählt. Wir waren wieder in Griesbach, wieder im Maximilian, wieder auf Turnierreise. Im Fernsehen lief das US Masters auf Premiere in der Bar war das auf dem Großbildschirm zu sehen. Wir saßen dort mit 15-20 Mann und schauten das Turnier. Der durchschnittliche Gast im Maximilian scheint aber eher früh ins Bett zu gehen so das die Barkeeper es nicht gewohnt waren das die Bar so lange aufbleiben musste. Kurzum mitten in der Übertragen machte der die Bar dicht! Wir haben ihm dann kurzerhand mitgeteilt das wir das so nicht akzeptieren könnten und er möge bitte die Bar durchzählen, alles was morgen fehlen würde würden wir dann auch bezahlen. Ich hätte nie gedacht das der da mitmacht, hat er aber. Wir also die Bar halb lehr getrunken, und am nächsten Tag bezahlt, alles kein Problem, nur der Hotelmanager fand das irgendwie nicht so witzig. Der Barkeeper muss einen riesen Ärger bekommen haben. War aber lustig, ich muss hoffentlich nicht erwähnen das die Runde Golf am Folgetag nicht meinen sportlichen Ansprüchen genügte.

“Komm im Anzug! Denn das hier wird legendär!” Barney Stinson
Und wieder muss ich sagen das ich nicht alles erzählen konnte, und die Sache mit den Kühene… naja ihr wisst ja bescheid. In dem Sinne wünsche ich euch weiterhin ein Legendäres Spiel

21 Gedanken zu „Das wird Legen …. Achtung jetzt kommts … där

  1. Sehr schönes Ding dass.
    Ich freue mich auf die nächsten Geschichten.
    Sehr lustig, die Nummer mit dem Fee in Wentworth würdest du jetzt locker zahlen, denke ich 🙂

    Und was Hubbelrath und nicht in Düsseldorf angeht. Einer deiner Lieblingsplätze, der GC Köln liegt auch in Bergisch Gladbach und NICHT in Köln 🙂

  2. Ja das stimmt aber das ist auch Köln und nicht diese komische Stadt im Neanderthal 😉

    Was Wentworth angeht, da hast du recht, sind ja aber auch keine 900 Mark mehr sondern 450 Euro, das ist ja Quasi die Hälfte also geht das im Verhältnis ja wieder (Irgendwie habe ich das Gefühl einen Denkfehler zu machen) aber du hast recht ich würde da unglaublich gerne noch mal hin und dann auch spielen. Ist gar nicht weit von hier.

  3. Naja. Mein Club, der Berliner Golf Club Gatow, liegt tatsächlich in Berlin und ist damit einer von drei Plätzen IN Berlin.
    Geht also schon.
    Man muss es nur wollen (bezahlen)
    Und ich finde es schön, wenn sich dank des Euros die Fees halbiert haben. D.h., dass die Clubs ihre Fees nicht erhöht haben, was in England ja auch eher deutlich auffallen würde, da die ja Pfund und nicht Euro…
    Aber in der Tat einer der Plätze, die man mal spielen muss. Zwingend.
    Valderama ist auch so einer… (ich mag es gerne etwas wärmer und freundlicher beim Golf)

  4. Habe gerade nochmal nachgesehen, Wentworth West Course von Juni bis Oktober 360 Pfund. OK das ist natürlich ne Stange Geld.

    Valderama steht auch auf meiner Liste. Auch hier hatte ich die Chance zu spielen habe es aber wegen akutem Geldmangel nicht gemacht. Es ist ein Fluch wenn man Zeit hat, hat man kein Geld und jetzt hat man keine Zeit und immer noch kein Geld 😉

  5. Zu deiner Aussage, das man in UK nicht mit Jeans Golf spielt…
    Das kann ich aus eigener Erfahrung widerlegen, mir ist ein Bauarbeiter im Overall und Arbeitsstiefeln auf dem Golfplatz begegnet und keinen hat das auch nur in irgend einer Form gestört. Und das finde ich auch gut so.
    Die Regel das blue Jeans ein No Go ist, gehört so wie so auf den Müll. Denn eine vernünftige Begründung wie so man die nicht anziehen soll, kann doch keiner bringen.

    bis denne
    rebel

  6. Hallo rebel,

    Nunich bin der Meinung das jeder Sport seine Kleidung hat und dazu gehören für mich auf gar keinen Fall Blue Jeans. Ich weiss aber auch das das eine sehr schwierige Diskussion ist. Ich habe zig Plätze in GB gespielt vom Hochglanz Platz bis hin zu runtergemähten Kuhwiesen, überall waren Blue Jeans verboten. Ich finde auch das man mit ner Jeans nicht so gut spielt wegen der Bewegungsfreiheit. Sicher gibt es Aussnahmen auch in Gb ich finde es aber nicht gut.

    Anyway so ist es nun mal.

  7. Meinst du nicht, das dass jedem selber überlassen werden soll – mit welchen Hosen er spielen will? Den Profibereich lasse ich mal außen vor, für den kann man ja solche Regeln definieren. Aber denk mal zurück, als es im Tennis hieß – es darf nur in Weiß gespielt werden und André Agassi genau deswegen in Wimbledon nie gespielt hat bis diese "unsinnige" Regel gefallen ist.
    Solche Regeln schänken ein und sind in der heutigen Zeit nicht zu erklären und sicher ein Relikt der Zeit, als Golf noch den elitären Charakter hatte und der auch noch extrem gepflegt wurde. Und genau dieses pre-elitäre Gehabe im Golf sorgt doch dafür das Golf so scheiße weg kommt in der Bevölkerung.

    bis denne

  8. Wenn du die Geschichte kennen würdest, dann wüsstest du, das André erst nach der Aufhebung des Weißen Dresses genau in Weiß in Wimbledon gespielt hat.

    Es ist ja das Image was den Jeanshosen anhaftet, weswegen sie nicht geduldet werden. Denn wie soll es denn zusammenpassen – eine Exklusive Anlage, ein Meisterschaftskurs (auf den nie und nimmer Meisterschaften ausgetragen werden 😉 Sarkasmus off) usw. All das was immer als Beispiele hervorgehoben wird und dann die Jeans die für Alltag und Normalität stehen.

    Meine persönliche Vorlieben bei Kleidung sind dafür überhaupt nicht von belang.
    Das Golf in Deutschland noch viel mehr Baustellen hat, steht auf einem ganz anderen Blatt.

    bis denne

  9. Wie gesagt ich selber halte die Wahrnehmung des Sports in Deutschland für extrem katastrophal. Mir geht es auch nicht um das Image der Jeans, ich trage eigentlich immer Jeans, mir geht es darum das man eine Sportbekleidung tragen sollte. Keiner reklamiert das Kragengebot bei den Shirts, oder das Verbot der Tops bei Frauen. aber alle regen sich über das Jeansverbot auf.

    Ich selber würde nie eine Blue Jeans (und nur um die geht es) auf dem Golfplatz tragen. Das ist eine persönliche Meinung auf den Plätzen wo es erlaubt ist kann jeder machen was er will. Eins ist aber für mich unstrittig, spielt man mit eine für den Golfsport entwickelte Hose, dann ist man viel beweglicher. Das spiel geht einem Leichter von de Hand (auch wieder subjektiv)

  10. Hm…bei uns sind Blue Jeans erlaubt. Oder zumindest nicht ausgeschlossen. Trotzdem hab ich erst einmal jemanden gesehen, der in einer auf dem Platz war. Und mich zu Beginn meiner Karriere.
    Mittlerweile trage ich selbst entweder eine normale Golfhose (nix großartiges, einfach eine schwarze Funktionshose mit etwas weiterem Schnitt und ohne Bügelfalte) oder eine beige Chino. Im Sommer kommt noch ein kurze Cargo ins Sortiment. Allerdings mehr aus dem Grund, dass es für mich bequemer ist und ich mich darin besser bewegen kann.
    Ob Blue Jeans auf den Platz gehören?
    Sollte jeder für sich ausmachen. Für mich ist die Jeans Alltagskleidung. Und wenn ich Sport mache (Golf zählt ja dazu:-G), dann nehme ich entsprechende Sportkleidung. Ich fahr ja auch nicht in Jeans Rennrad oder gehe in Jeans joggen. Von daher ergibt sich das für mich persönlich aus der Tätigkeit selbst.
    Wenn jemand aber unbedingt seine Blue Jeans anziehen will, dann soll er das von mir aus tun und auch tun dürfen.
    Ich für meinen eil hätte kein Problem damit…

  11. Ich sehe dass wie Alex.
    Ich habe beim Sport nie eine Jeans an
    Egal welchen Sport ich ausübe.
    Und ich sehe es etwas wie Ralph.
    Eine Jeans muss auf einem Golfplatz nicht sein.
    Mir ist es schon unangenehm, wenn ich bei uns zu einem Termin in Jeans auflaufe.
    Wenn ich mal zur Range fahre, ziehe ich mich auch vorher um. Das ist mir echt unangenehm in Jeans.
    Aber auch vom Traggefühl her.

  12. mal ehrlich.. wenn man Menschen beim golfen veroschreibt was sie anziehen sollen.. und das auch noch gut findet. dann ist man leider in den 50'er Jahren des letzten Jahrunderts stecken geblieben.

    Es ist das 21.Jah. Allein das man diese Diskussion führen muss, zeigt mir, warum ich Menschen die in einem Golfclub sind nicht ernst nehmen kann. Leute ganz ganz ehrlich. Wenn ihr an Kleidung immer noch irgendwas festmacht.. dann habt ihr eine Menge nicht verstanden. Bitte seid so gut und befreit euch davon… es sei den ihr wollt weiterhin eine elitäre Gruppe bleiben.. dann tja.. dann solltet ihr euch genau ansehen was so mit elitären Gruppen passiert.

  13. Muss nicht sein impliziert bei mir eher ein "kann man machen2 ich würde es nicht machen"
    Und genau so war es gemeint.
    Davon mal abgesehen, dass sich Fußball in JEans auch eher schlecht ausführen lässt.
    Oder Volleyball 🙂

  14. Ach ja.
    Beim Fußball würde auch keiner auf die Idee kommen. Und wenn, würden ihn alle schräg angucken.
    Das hat weniger etwas mit elitär sondern viel mehr mit unangemssener (Funktions)Kleidung zu tun.
    In die Disco (oder wo man heute hingeht) gehst Du ja auch nicht im Tennisoutfit, oder?

  15. Also, meiner Meinung nach sind Blue-Jeans-Verbote und Kragen-Gebote grober Unfug. Was schon in der Tatsache wiedergespiegelt wird, dass man ja problemlos in einer schwarzen oder beigen Jeans auf den Platz kommt…
    Und, ja, solche Kleiderordnungen schrecken ab und erhalten den elitaeren Beigeschmack des Golfclubs.

    In den USA sind viele da ja auch schon ein ganzes Stueck weiter. Ich habe da drueben jedenfalls viele Baelle in Blue-Jeans und kragenlosem T-Shirt ueber die Range gejagt. Und war damit absolut kein Sonderfall. Und zurueck in D stoert es dann schon ganz erheblich, wenn man nicht einfach nach der Arbeit kurz auf die Range kann, sondern sich erst noch mit der passenden Bekleidung ausstaffieren muss.

  16. Wie schon gesagt, meine oder eure persönlichen Vorlieben sind da gar nicht von Belang. Nur weil ihr euch nicht vorstellen könnt in "blue" Jeans zu spielen (jede andere Farbe aber kein Problem darstellt), muss man nicht anderen Menschen Vorschreiben welche Hosen sie tragen sollen.
    Eine Wettkampf Uniform nehme ich davon mal aus – egal wie die Aussehen mag.

    Und die blue-Jeans ist nun mal die Hose des "kleinen" Mannes. Kleider sind eben nicht nur zum Anziehen da – sie grenzen aus und schließen ein.
    Nur so ein Vergleich – Brax Funktions-Hose, 175€, eine Jeans bekommt man für 40€ und dann ist die schon recht teuer.

    Dann kann ich euch noch die Back Nine von Golfpost empfehlen – http://www.golfpost.de/betrueger-zwischenruf-us-verband-stellt-sich-hinter-bradley-777718102/

    bis denne

  17. OHA, was die Herrn von Wentworth alles auslösen nur durch so eine harmlose kleine Geschichte.

    Wie gesagt, jedem wie es gefällt ich selber spiele nicht in Jeans. zu behaupten das man mit dieser Einstellung in den 50er Jahren hängen geblieben ist ist schlicht falsch. Ich bin wahrscheinlich einer der progressivsten Golfer die es gibt, ich mag die Vereinsmeierei nicht. Ich mag das elitäre nicht, ich finde Golf gehört der Öffentlichkeit zugänglich gemacht aber zu jedem Sport gehören Regeln und im Golf gehört zu den Regeln eben auch die Etikette. Dann könnt ihr die ganze Etikette in Frage stellen. Dann fahren wir zwischen Grün und Bunker hin und her Harken die Bunker nicht und rufen nicht mehr Fore. Das ist dem Sport nicht zuträglich.

    Was die Hosen angeht. Ich habe letztes Jahr 2 Nike Golfhosen für 35 Euro das Stück gekauft, ich weiß ja nicht was für Jeans du trägst, die letzten Jeans die ich gekauft habe waren alle über 100€ (jetzt kann man sagen das ist wieder elitär Jeans zu kaufen die 100€ kosten aber die letzte 60€ Jeans war nach 2 mal waschen hinüber.)

  18. Hallo Ralph,

    –>Dann fahren wir zwischen Grün und Bunker hin und her Harken die Bunker nicht und rufen nicht mehr Fore. Das ist dem Sport nicht zuträglich. <–

    Das wird doch heute schon überall gemacht – und das von renommierten Clubgolfern in "Golfhosen" 😉
    Und nicht zu vergessen, die Pitchmarken auf dem Grün – das kann man alles in Golfforen fast jeden Tag lesen.

    Und schlimmer wird das durch Jean auch nicht. 😉

    bis denne

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