Divot – Ein Schnitzel

TrackMan-Optimizer-Feature

oder mehr?

Ich spiele jetzt seit 2009 Golf. Dieser Blog war eigentlich mal ins Leben gerufen worden, um meine Erfahrungen als Anfänger zu teilen und über die Dinge zu schreiben, die ich auf dem Golfplatz und durch den Golf erlebt habe.

In diesen 7 Jahren haben sich nicht nur ein paar Regeln geändert, sondern es sind neue Technologien eingezogen. Aber in diesem Blog dann eben auch das sportliche Geschehen auf den großen Profiserien, bei den Damen und bei den Herren.

Und es gibt inzwischen einen wöchentlichen Podcast mit dem gleichnamigen Titel auf meinsportradio.de, den wir hier ja auch regelmässig verlinken.

Und hier gab es immer wieder Fragen für Einsteiger. Nach Tipps und Tricks. Von Zuhörern, aber auch von Kollegen. Deshalb wird es ab sofort die Rubrik Dito geben. Im Jargon der Golfer auch gerne mal „Schnitzel“ genannt. Was genau ein Divot ist, findet ihr im Lexikon auf dieser Seite, unter dem Buchstaben D…

Divot

Wo fangen wir an, wenn man selber zwar seit 7 Jahren Golf, aber es nicht unter ein Handicap von -16,5 geschafft hat, ist das eine mehr als berechtigte Frage. Es sollen keine Belehrungen stattfinden, denn wie sagte letztens ein Senior so treffend „Tipps nimmt man nur von Singlehandicapern oder Trainern an. Besser nur von Trainern“. Aber was ich sagen kann und worüber ich berichten kann, ist die Tatsache, dass sich die Trainingsbedingungen in den letzten Jahren enorm verbessert haben. Inzwischen gibt es Flightscope und Trackman, visuelle Trainingshilfen für den Spieler, aber auch für den Pro. Der kann sich damit auf Bilder und Informationen verlassen. Und der Spieler sieht diese Daten auch.

Trackman

Ich trainiere den zweiten Winter bei Peter Owens, Golfpro im Golf- & Countryclub Seediner See und Pete nutzt den Trackman. Mir hilft es, auch wenn ich die vielen, vielen Daten nicht alle verstehe oder gar nutze. Bei mir geht es um die Hände, Eintreffwinkel und so. Da sind zwei, drei Parameter wichtig. Und es hilft, wenn man sieht, was sich verändert und man bekommt so auch ein Gefühl dafür was ,an macht, wie es sich richtig anfühlen müsste.

Vor vier Jahren hielt ich das noch für zu viel, wie mein alter Post (moderne Trainingsmethoden) zeigt. Aber Meinung ändert sich. Das mag daran liegen, dass ich inzwischen einige tausend Trainingsbälle mehr geschlagen habe. Aber es liegt auch daran, dass diese Werte verlässlich und eine reproduzierbare Größe darstellen, an die ich glauben kann.

Man muss nicht immer mit Trackman oder Score trainieren, aber wenn euer Pro es anwenden will, solltet ihr das sehr gerne nutzen. Entscheidend ist ohnehin, dass ihr einen Pro findet, der euch das Spiel verständlich und einfach näher bringt. Jemanden, dem ihr vertraut und der gut (und in meinem Falle anschaulich) erklären kann. Denn es ist und bleibt eine Tatsache, dass der Golfschwung eine sehr komplexe Angelegenheit ist, die man aber mit Training einigermaßen in den Griff bekommen kann.

Ich sage immer „Viel hilft viel“ und gerade im Golf kann man mit regelmäßigem Trainingseinsatz schnell Fortschritte erzielen. Dafür braucht es kein Megatalent und auch kein Trackman, sondern vor allem Willen und Fleiß. Aber dennoch sollte man von vornherein regelmäßig Trainerstunden nehmen, damit sich kleine Fehler gar nicht erst einschleichen und manifestieren. Denn eines habe ich auch gelernt. Es ist schwerer und vor allem kostspieliger, einen tausendmal gemachten Fehler zu beseitigen, als ihn von vornherein zu unterbinden.

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