Eingelocht – Der Tiger-Effekt

Noch nie haben sich so viele junge Spieler in den Vordergrund gedrängt und Turniere gewinnen können wie in den letzten Jahren Jahren. und das die Nummer 1 der Welt, Jordan Spieth erst ist 22 Jahre alt ist (Spieth´s  aktuelle Turnierergebnisse) ist auch kein Zufall. Die Nummer zwei der Welt, der Australier Jason Day ist mit seinen 28 Jahren fast schon ein alter Hase. Bei der Nummer drei der Welt, Rory McIlroy vergisst man bei all seinen Erfolgen, dass auch der Nordire erst 26 Jahre alt ist. Aber nicht nur diese drei sind ein Indiz für die These, dass es einen starken Tiger Woods-Effekt im Golfsport gibt.

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Auf der PGA-Tour haben in der bisherigen  Saison 2015-2016 (Stand 01.12.2015), die mit der „Falls-Series“ im Herbst beginnt, 5 verschiedene Spieler in den 20igern bereits eines der 7 Turniere gewonnen. Einzige Ausnahmen über 30 sind Kevin Kisner (31) der bei den RSM Classics erstmals gewinnen konnte und der Nordire Graeme McDowell (36) der die OHL Classic at Mayakoba gewinnen konnte.

Dass bei den Damen eine Lydia Ko mit 18 Jahren die unumstrittene Nummer 1 der Welt ist,  gerade erst zur Spielern des Jahres auf der LPGA gewählt wurde und das Race to the CME Globe gewonnen hat, zeigt auch hier, dass die Spielerinnen immer jünger werden. Wie auch die Südkoreanerin  Sei Young Kim, die in ihrem Rookie Jahr 2015 bereits drei Turniere auf der LPGA gewinnen konnte und zum Rookie of the Year wurde.

Alle Spieler haben vieles gemeinsam: Sie sind deutlich athletischer und auch mental stärker, als die Vorgängergenerationen. Und die meisten wurden inspiriert von einem Mann: Tiger Woods.

In Amerika ist das Wachstum laut golf.com sogar mit Fakten belegbar. Die“American Junior Golf Association“, die bedeutendste Junior Tour, ist von  5.166 Mitgliedern bei  71 Turnieren im Jahr  2008 auf 6.445 Mitglieder und  117 Turnier angewachsen in 2015.

Und es drängen viele junge talentierte Spieler nach. Nicht nur auf der pGA Tour, sondern auch auf der European Tour, wo der 21 jährige Engländer  Matthew Fitzpatrick zum Rookie of the Year wurde. Und das mit 10 Top Ten Platzierungen und einem Turniersieg in 2015 (British Masters). Und wo junge Spieler wie Paul Dunn ebenfalls mit Macht nachrücken.

Ingesamt gilt festzuhalten, dass das Spiel deutlich attraktiver geworden ist. Nicht nur, weil die jungen Wilden auch länger sind, sondern weil es auch deutlich mehr Wettbewerb gibt. Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die nächsten Days, Spieth´s, McIlroys oder auch ko´s Kim´s  in der absolute Weltspitze aufrücken. und den Wettbewerb noch stärker machen. Und so profitiert der Sport von Tiger, auch ohne dass er aktuell spielt.

 

Foto Credits Titelbild: Keith Allison (This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 Generic License.)

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