Lexikon – M

Major
Als „Major-Turniere“ bezeichnet man die vier großen: Das Masters in Augusta/Georgia – sowie die US Open, die British Open (The Open) und die amerikanische PGA Championship, die jährlich auf wechselnden Plätzen ausgetragen werden.

Marker
Der Mitspieler, der bei einem Turnier die Schläge eines anderen Spieler zählt.
Aber auch die weißen, gelben, schwarzen und roten Markierungen an den Abschlägen eines jeden Loches werden Marker genannt. Dabei sind die weißen und gelben Marker für die Herren, die schwarzen und roten für die Damen sowie für Jugendliche (meist unter 12 Jahre). Von weiß bzw. schwarz wird bei Turnieren abgeschlagen, gelb und rot ist für Trainings- und Freizeitrunden gedacht.

Markieren
Die Position des Balles wird mit einem kleinen (runden) Objekt wie z.B. einer Müntze festgehalten. Das Markieren findet meistens auf dem Grün statt, kann aber auch, wenn die Spielleitung Besserlegen freigegeben hat, auf allen geschnittenen Flächen der Spielbahnen erfolgen..

Marschal
Ordnungshüter, der dafür sorgt, dass die auf dem Platz befindlichen Spieler die Etikette einhalten und der Spielfluss nicht verzögert wird.

Matchplay
Englische Bezeichnung für das Lochspiel (bei dem die gewonnenen Löcher und nicht die erzielten Gesamtschlaganzahl für den Sieg ausschlaggebend sind).

Metall
Während früher lediglich die Eisen aus Stahl bestanden und die Hölzer tatsächlich aus Holz hergestellt wurden, haben sich die sogenannten „Metallhölzer“ mehr und mehr durchgesetzt – obgleich an ihnen kein Splitter Holz ist.

Mitgliedschaft
in einem Golfclub ist in Deutschland meistens die Voraussetzung dafür, auf einem Golfplatz spielen zu dürfen. Im Ausland, vor allem in den USA mit einer Vielzahl an öffentlichen Plätzen ist dies nicht nötig.

Mitspieler
Der oder die anderen Spieler in der eigenen Spielergruppe. Sie heißen im Zählspiel „Mitbewerber“ oder im Lochspiel „Gegner“. Im Vierer ist natürlich auch der Partner ein „Mitspieler“.

Medal Play
Gängige englische Bezeichnung für Zählwettspiel.

Mulligan
Ein Wiederholungsschlag nach einem nicht gerechneten (Fehl-)Schlag. Dies ist zwar in den Regeln nicht vorgesehen, wird aber in freundschaftlichen Spielrunden angewandt, seit dem dies ein Ire namens Ferguson O´Shaugnessy Mulligan als Erleichterung für den ersten Abschlag eines Freundschaftsspiels praktizierte. Manche Quellen nennen dafür auch einen Kanadier gleichen Namens.