Lexikon – Q – R

Q:

Quit
Das Verlangsamen des Schlägerkopfes vor dem Treffmoment wird als Quit bezeichnet.
R:

Rabbit
Im Clubleben werden damit die Anfänger gemeint, weil die die Spielbahnen wie ein Hase im Zickzackkurs bewältigen.

Range
Siehe Driving Range.

Rangefee
Gebühr, die man als Gast in einem Golfclub für die Benutzung der übungsanlagen entrichten muss. Wird aber immer seltener erhoben, zumal man die Driving-Range-Bälle zusätzlich bezahlen muss.

Recovery
Schlag aus einer schlechten Lage heraus. Die ist häufiger gegeben, die schlechte Lage. Leider…

Regeln
Die ersten Regeln wurden 1744 bei der Gründung der ‚Honourable Company of Edinburgh Golfers‘ formuliert. Es handelte sich damals lediglich um 13 Gebote (heute etwas mehr).

Rescue
Siehe Hybrid. Ein Schläger, der oft in schwierigen Lagen eingesetzt wird. Bei Büchse bei jedem Schlag nach dem Abschlag…

Reverse -Overlap-Griff
Der normale Puttinggriff. Die linke Hand liegt oberhalb der rechten Hand, und der Zeigefinger der linken Hand liegt locker auf den Fingern der rechten Hand auf. Eine andere Griffform beim Putten ist der Cross-handed Griff.

Rim Out
Ein Ball, der beim Putten den Rand des Loches berührt, aber nicht hineinfällt, wird als Rim Out bezeichnet.

Rookie
Ein (herausragender) Neuling der Szene. Der Rookie of the year wird jedes Jahr von der Fachpresse für den Newcomer des Jahres vergeben.

Rote Pfosten
zeigen ein seitliches Wasserhindernis an, dass nicht immer aus Wasser bestehen muss. Liegt der Ball innerhalb dieser Roten Pfosten, darf man ihn trotzdem spielen, dabei allerdings den Schläger nicht vorher aufsetzen (Siehe Bunker). Wenn man den Ball innerhalb dieser Pfosten nicht spielen will/Kann darf man ihn, mit einem Strafschlag, an der Stelle droppen, an der er in dieses Hindernis geflogen ist.

Rough
Das Rough wird in den Regeln nicht besonders definiert. Praktisch bezeichnet man alles, was außerhalb der Fairways oder Grüns liegt, als Rough (alle jene Flächen mit höherer Schnitthöhe als die Fairways).

Royal and Ancient Golf Club
Die Wiege des Golfsports und der Golfregeln.
Der R & A in dem schottischen Städtchen St. Andrews in der Grafschaft Fife wurde am 14. Mai 1754 zunächst als Society of St. Andrews Golfers gegründet. Zweiundzwanzig Gentlemen trugen damals ein Wettspiel um einen silbernen Schläger aus; der Sieger Bailie William Landale, ein Kaufmann aus St. Andrews. Der Platz hatte noch 22 Löcher Er wurde erst 1764 auf achtzehn Löcher reduziert, die dann zur Regel wurden. 1754 übernahm man in St. Andrews fast unverändert jene dreizehn Regeln, die 1744 von der ‚Honourable Company of Edinburgh Golfers‘ in Leith formuliert worden waren. Aus diesem Regelwerk entstanden praktisch alle Golfregeln und ihre Auslegungen (decisions), die heute Gültigkeit besitzen. Nach mehreren Aufforderungen verschiedener Clubs akzeptierte man 1897 die Aufgabe, die Autorität über das Regelwerk zu übernehmen. Die Definitionen und Erklärungen der Regeln obliegen einem Komitee von zwölf Mitgliedern, von denen zehn nicht dem Club angehören. Das entsprechende Komitee im R & A gilt als die oberste Institution in allen Fragen der Regeln und des Spielbetriebs; man teilt sich diese Herrschaft lediglich mit der USGA (United States Golf Association) in den Vereinigten Staaten, wo die Regeln in einigen Details etwas modifiziert sind. Der alte Kurs (Old Course) des R & A in St. Andrews ist in all den Jahren nur wenig verändert worden und gilt – nicht ganz berechtigt – als die ursprüngliche Heimat des Spiels. Das berühmte Clubhaus wurde 1854 eröffnet, nachdem man 1834 von König William IV. die Erlaubnis erhalten hatte, sich ‚royal‘ zu nennen. In St. Andrews gibt es inzwischen eine ganze Reihe weiterer Plätze, die alle der Stadt gehören und somit öffentlich sind.

Runde
Unter einer Runde Golf versteht man normalerweise das Spielen von achtzehn Löchern. Auf einem Neun-Löcher-Platz ist das natürlich die Hälfte. Weitere Runden sind vom Neunzehnten Loch bekannt – sie haben aber kaum etwas mit der praktischen Ausübung des Spiels zu tun und gefährden ab und an den Führerschein…

Rückschwung
Die Phase des Schwungs, in der sich der Schlägerkopf vom Ball wegbewegt bis zu dem Moment, in dem sich der Schlägerkopf nach unten bewegt. Ein ruhiger Rückschwung ist extrem wichtig…

Ryder Cup
Ein vom Briten Samuel Ryder gegründetes Mannschaftsspiel der Professionals, das heute zum Prestigeduell der besten Golfer der USA und Europas geworden ist.
Der Ryder Cup findet in zweijährigem Rhythmus (inzwischen geraden Jahren) zwischen USA und Europa statt. Das Wettspiel läuft über drei Tage. An den ersten beiden Tagen finden die Vierer statt (Zweiball und Vierball), am dritten Tag das Einzel-Lochspiel. Der Ryder ist sicherlich der populärste Mannschafts-Wettbewerb im Golf. und eine besondere Auszeichnung für die besten Professionals. Der Gründer und Stifter des kleinen Goldpokals, Samuel Ryder (geb. 24. März 1858 in Preston/Lancashire – gestorben am 2. Januar 1936 in London), war durch eine einfache Idee zu einigem Wohlstand gelangt Ryder wurde wahrscheinlich der erste Golf-Sponsor der Welt. 1926 fand in Wentworth ein Wettspiel zwischen Berufsspielern aus den USA und Großbritannien statt, das die Briten mit 13,5 zu 1,5 für sich entschieden. Samuel Ryder gab nachher für die Spieler beider Teams einen Champagner-Empfang, bei dem er vom britischen Kapitän George Duncan gefragt wurde, ob er nicht eine Trophäe stiften wolle, wenn daraus eine ständige Einrichtung werden würde. Der zierliche Golfpokal wurde von der Goldschmiede Mappin & Web zu einem Preis von 250 Pfund hergestellt. Derzeit ist der Ryder Cup in Besitz von Amerika.