Lexikon – U – V

Underclub
Im Gegensatz zum Overclub beruht ein Underclub auf einer falschen Schlägerwahl, die ein Nichterreichen des Ziels, trotz optimalen Schlages, zur Folge hat. Der Schlag bleibt dabei dann zu kurz.

Unspielbar
Für unspielbar darf man laut Regeln jeden Ball zu jeder Zeit erklären (Ausnahme: Ball in Wasserhindernissen). Das hat zur Folge, dass der Spieler, der seinen Ball für unspielbar erklärt, einen Strafschlag erhält und entweder
a – den Ball innerhalb von zwei Schlägerlängen nicht näher zur Fahne droppen darf oder
b: Der Spieler den Schlag von der Stelle auswiederholt, von der aus er den Ball zuletzt geschlagen hat. Oder
c: Ist es auch erlaubt, den Ball auf einem beliebigen Punkt auf der gedachten Linie zu droppen, die von der Fahne aus über den für unspielbar erklärten Ball verläuft. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass dieser Punkt stets hinter der Stelle liegen muss, wo der Ball für unspielbar erklärte Ball lag.

Unter
(engl. under) Bei den großen Turnieren spricht man kaum einmal davon, wie viel Schläge ein Spieler bisher benötigte – man sagt vielmehr wieviel Schläger er unter liegt. Gemeint ist unter Par. Wenn der Spieler auf dem Platz mit Einheit 72 nur siebzig Schläge benötigte, liegt er zwei unter.

Up
Im Lochwettspiel die Anzahl der Löcher, die ein Spieler vor seinem Gegner liegt. Kennen wir ja jetzt alle, nachdem wir den ryderCup verfolgt haben…

USGA
Dies ist die Abkürzung für United States Golf Association, die in Amerika allein verantwortlich ist für die Einführung von Regeln und Decisions. In Zusammenarbeit mit dem Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews, werden die Golfregeln für alle Vereine der Welt bindend erlassen.

Up and down
Den Ball aus einer beliebigen Lage rund ums Grün mit zwei Schlägen ins Loch zu bekommen.

V:

Vardon-Griff
Bei dieser sehr oft benutzten Griffart liegt der kleine Finger der rechten Hand auf dem Zeigefinger der linken Hand.

Verlorener Ball
Ein Ball ist dann verloren, wenn er nach den Regeln nicht innerhalb von fünf Minuten wiedergefunden ist. In der Logik der Golfer gibt es Situationen, wo es manchmal wirklich besser ist, dass ein Ball trotz intensiven Suchens nicht wieder gefunden wird. Denn dann kann man den Ball an einer besseren Stelle dropen. Und meistens hat man ja das Glück, zahlreiche andere Bälle zu finden, nur nicht seinen eigenen. So geht es mir. Ich bin eine Ballsuchmaschine und finde jeden Ball. Nur meine nie…

Vierer
Zwei Spieler bilden jeweils ein Team.
Dabei gibt es verschiedene Formen des Vierer. Beim klassischen Vierer spielen beide Spieler jeweils abwechselnd den gleichen Ball.
Beim Bestball spielt jeder seinen eigen und nur der bessere Ball an jedem Loch wird gezählt

Vorcaddie
Person, die eingesetzt wird, um die Landung der Bälle an schlecht einsehbaren Stellen zu überwachen. Dadurch soll ein reibungsloser Spielfluss ermöglicht werden.

Vorgabeklassen
Eine Klassifizierung der Spieler unter Berücksichtigung des jeweiligen Handicaps.

Vorgrün
Das Vorgrün ist die Rasenfläche, die direkt an das Grün anschließt. Das Vorgrünunterscheidet sich vom Grün lediglich in der etwas längeren Graslänge. Es ist aber deutlich kürzer als die Graslänge des Fairways. Puttet ein Spieler vom Vorgrün aus, so darf die Fahne auf Wunsch des Spielers im Loch bleiben. IM Gegensatz zur Balllage auf dem Grün. Da würde es zu einem Strafschlag führen wenn der Spieler den Ball einlocht, während die Fahne noch im Loch steckt.

Vorgabe
Die deutsche Bezeichnung für Handicap; dient zur Vergleichbarkeit des Spielpotentials. Und der Hauptgrund dafür, dass man gegen jeden Golfer, egal wie gut der ist, spielen und sich messen kann.
Die Vorgabe bzw. das Handicap zeigt die Spielstärke eines jeden Spielers an. Je niedriger es ist, desto besser ist der Spieler. Das Handicap entspricht der Schlagzahl, die ein Spieler mehr benötigt, als auf einem Platz vorgegeben ist. Hat ein Spieler beispielsweise Handicap 10, so benötigt er auf einem Platz mit Vorgabe 72 durchschnittlich 82 Schläge.