Lexikon – W – Z

Waggle
Das Ansetzen und Einpendeln des Schlägers beim Ansprechen zur Lockerung der Muskulatur oder als Ritual, um einen leichteren und besseren Durchschwung zu erreichen. Aktuelle ist Jason Dufner vllt. der bekannteste Waggler. Er waggelt 9 Mal um dann zu schlagen.

Wasserhindernis
Jede Form von Wasser, ob stehend oder fließend. Es können aber auch andere Bereiche ohne Wasser als Wasserhindernisse gekennzeichnet werden. Bälle im Wasserhindernis dürfen aus diesem direkt und ohne Strafschlag geschlagen werden. Wenn dies nicht möglich ist, können sie unter Berücksichtigung eines Strafschlages, neben dem Hindernis gedroppt werden. Wasserhindernisse, die vor dem Loch liegen, sind mit gelben Pfählen gekennzeichnet. Wasserhindernisse, die neben dem Loch liegen sind mit roten Pfählen gekennzeichnet.

Wedge
Das Wedge ist derjenige Schläger, der für Annäherungsschläge (ca. 0 bis 100 Meter Entfernung zum Grün) benutzt wird. Das Wedge hat einen starken Loft und ist verhältnismäßig kurz. Schläge mit dem Wedge fliegen aufgrund des starken Loftes üblicherweise sehr hoch und mit viel Backspin, was dazu führt, dass der Ball nach der Landung nur eine kleine Strecke rollt oder teilweise sogar zurückspringt bevor er liegenbleibt.

Wettspiel
Jedes Turnier und jedes Match ist im Golf ein Wettspiel. Die Regeln, unter denen es ausgetragen wird sind die weltweit identischen Regeln des Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews‘. Die örtliche Spielleitung kann im Rahmen der Golfregeln zusätzliche Platzregeln erlassen.

Wind
Die Berücksichtigung des Windes in seiner Richtung und Stärke ist erst möglich für routinierte Spieler. Aber wer einmal auf Links gespielt hat, weiß, um wie viele Meter ein Ball am Green vorbeifliegen kann – nur durch plötzlich auftretende Windböen.

Wintergrün
Ein Behelfsgrün, das vor allem im Winter angespielt wird, um das normale Grün zu schonen. Damit im Winter dennoch gespielt werden kann (wenn kein Schnee liegt), werden die Wintergrüns angelegt. Wintergrüns sind kurzgemähte Flächen mit Loch und Fahne, die kurz vor den eigentlichen Grüns auf den eigentlichen Fairways angelegt werden

Winterregeln
Diese gelten vor allem in Mittel- und Nordeuropa zumeist von Oktober bis April und in Regionen und zu Jahreszeiten, wenn besonders ungünstige Platzverhältnisse kein normales Spiel zulassen. Bei Winterregeln darf der Ball vor seiner Lage (auf eine nahe bessere Stelle des Platzes) bessergelegt oder manchmal auch auf dem Fairway aufgeteet werden.

X:

X-Bälle
Bälle, die die jeweiligen Qualitätsansprüche nicht erfüllen, von Firmen aber dennoch billig auf den Markt gebracht werden. Sie sind gekennzeichnet durch überdrucken des jeweiligen Firmennamens mit XXXXX. Sie sind nicht für Wettspiele zugelassen.

Y:

Yardage Book
Das Notizbuch des Spielers, bzw. des Caddies, in dem Besonderheiten des Platzes, sowie Schlagweiten, etc. notiert werden. Hilft dem Spieler bei der Orientierung, was er wann machen soll.

Yips
Yips ist die Bezeichnung für eine wohl psychisch bedingte Golfer-Krankheit, die u.a. zu extremen Zittern beim Putten und/oder Blockaden im kurzen Spiel führt.
Bernhard Langer litt zum Beispiel als einer der bekanntesten Betroffenen einige Zeit unter Yips, konnte diese Sperre jedoch überwinden.

Z:

Zähler
Person, die von der Spielleitung zum Aufschreiben der Schlaganzahl eines Mitspielers bestimmt wird. Der Zähler kann dabei auch Mitbewerber sein.

Zählspiel
Auch: Strokeplay oder Stroke Play. Spielart, bei der alle erzielten Schläge der Runde zusammengezählt werden.

Zeitweiliges Wasser
kann oftmals durch Regen oder kurze Schauer auftreten. Selbst Schnee zählt zu zeitweiligem Wasser, eine Matschfläche aber nicht. Bei zeitweiligem Wasser kann der Ball entsprechend den Regeln straffrei gedroppt werden.

Zocken
Vor allem in englisch sprechenden Ländern wird beim Golf gern und reichhaltig gewettet. Dabei geht es selbst unter Amateuren durchaus um erhebliche Summen.

Zusatzwetten
Zusatzwetten ermöglichen das Einbeziehen zusätzlicher Wetten und Spielformen zum Ausspielen zusätzlicher Punkte. Die bekanntesten Zusatzwetten sind „Nearest to the pin“ oder „Longest Drive“.