Mittendrin statt nur dabei

Das die Golfsaison schon längst wieder begonnen hat, sieht man nicht nur an der Tatsache, dass am 17. Mai der 1. Spieltag der „DeutscheGolf Liga“ überall auf unseren Plätzen stattgefunden hat. Überall sind die Grüns grün, die Bäume tragen Blätter und die Bälle fliegen wieder ein paar Meter weiter, als sie es im Winter tun. Doch sind wir alle entsprechend vorbereitet, trainiert und ausgestattet um diese Saison mindestens genauso erfolgreich (in meinem Falle lieber erfolgreicher) zu gestalten, als letztes Jahr?Haben wir alle die neuesten Schläger, Bälle und was es sonst noch an Equipment gibt?
Haben wir alle im Winter schön brav unsere Trainerstunden genommen und die gelernten Dinge auch wirklich verinnerlicht und angefangen umzusetzen?

In meinem Falle darf ich beide Fragen gerne mit einem lockeren „Nein“ beantworten.

Nein, ich habe mir diesen Winter/diese Saison keinen einzigen neuen Schläger zugelegt. Ok, neue Bälle hingegen schon, aber die sind sowieso demnächst wieder irgendwo auf unseren Golfplätzen zu finden.
Nein, ich habe weder ausreichend trainiert, noch habe ich das bis dato gelernte auch nur ansatzweise festigen können. Das mag daran liegen, dass ich dieses Jahr bisher nur drei volle Runde und max. 6 Trainerstunden hatte. Dazu ich viel zu selten auf der Range und dem Trainingsgelände war. Eine Ausrede habe ich, leider sogar eine ärztlich attestierte, aber dennoch ist das kein Grund „den Sand in den Kopf zu stecken“ (Zitat eines berühmten Fußballers).
Im Gegenteil.
Es ist Ansporn wieder deutlich mehr zu trainieren und auch zu spielen. Nicht nur, weil ich wieder richtig Lust habe, nach der fast vierwöchigen Pause, sondern auch weil ich das Ziel ja nach wie vor in mir habe.
Das einzige was sich nach dieser Auszeit für mich verändert hat, ist nicht der Anspruch, sondern meine „Terminplanung“. Ich werde auch im Juni keine/kaum vorgabewirksamen Turniere spielen, sondern ausschließlich trainieren und jede Runde auch als Trainingseinheit sehen. Schließlich ist die Frage nicht „wann“, sondern „ob“ man seine Ziele erreicht.
Dafür brauche ich aber noch einige Trainerstunden, noch viel mehr Übungsbälle und auch das kurze Spiel wird mehr Aufmerksamkeit bekommen. Müssen.
Sonst wird das nichts mit der Unterspielung und dem neuen Wunsch-Handicap von irgendwas bei -12. Ja, ich weiß, das ist viel, aber der Weg ist das Ziel. Und ich muss grundsätzlich was an meinem Spiel ändern, damit ich dahin komme, wo ich gerne wäre. Außerdem macht der neue Schwung echt megaviel Spaß. Wenn ich ihn denn wirklich komplett umgesetzt bekomme wäre das toll, aber auch so fühlt es sich sehr gut an.
Das Ziel sind immerhin vier Schläge, die muss man erst mal holen.
Dafür trainiere ich demnächst wieder viel mehr, gerne auch mit euch, wenn ihr mal Lust und Zeit habt.
Wie gesagt, neue Ziele, egal wann.
Und die sind dieses Jahr bei mir eindeutig ein neuer (endlich) Schwung und damit verbunden gerne auch ein paar zusätzliche Meter mehr. Auch wenn mich der Weg dahin wohl einige Bälle kosten wird.

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