Sauber, sauber, sauber

Ich habe ja jeden Donnerstag meine Golf-Trainerstunde. Ich weiß, einmal die Woche ist zu wenig um die Weltspitze zu attackieren und einmal die Woche reicht auch nicht, um die Clubmeisterschaften zu gewinnen. Das ist aber auch (noch) nicht mein Ziel.
Sauber soll er werden, mein Schwung 
Mein Ziel für diesen Winter ist es ja, endlich einen richtigen Schwung zu erlernen und nicht nur die Eisen wild durch die Gegend zu prügeln und sich dann noch über das Powerfading zu wundern. 
Ich will, nein ich muss, wenn ich diesen Sport länger betreiben will, zwingend an meinem Schwung, meinem Stand, meinem Griff und überhaupt arbeiten.
Das habe ich erkannt (Alleine, worauf ich stolz bin) und deshalb gehe ich diesen Winter einmal die Woche zu Billy, dem Headpro meines Golfclubs um mit ihm daran zu arbeiten. 
Und zwischen denn allwöchentlichen Trainerstunden wird dann daheim vor allem an dem erbärmlichen Körperzustand in dem ich zu sein scheine, gearbeitet. Dehnübungen, Elastikbänder, Schwungübungen wann und wo immer möglich. 
Üben soll helfen. Sagt man.
Und es wird helfen, da bin ich mir bereits jetzt ganz sicher.

Die letzten beiden Wochen war ja leider kein Training, aber heute wieder. 
Und Billy war zufrieden. Sagt er (um mich bei der Stange zu halten?). 
Obwohl er noch zigtausend Dinge für deutlich verbesserungswürdig hält. Was kein Wunder ist, bin ich ca. bei 2% desssen, was mal ein Schwung werden soll.
Wir werden sehen, wie mein Schwung im Frühjahr, wenn die Outdoorsaison endlich wieder beginnt aussieht. Und ob ich wirklich die von Billy prognostizierten 20 Meter mehr aus meinen Eisenschlägen rausholen kann? 
Eigentlich bin ich mir sicher, dass das klappen wird, denn weniger geht ja nicht. 
Sieht Billy auch so, denn auf meine Frage ob er mir mal zeigen würde wie man dem Ball Spin gibt, fragt er mich doch glatt, warum ich bei meiner „Länge“ rückwärts spielen wolle…

Dazu passend auch das Zitat der Woche:
“You’ve just one problem. You stand too close to the ball…after you’ve hit it.”
Sam Snead
Ja, da ist was dran und deswegen gehe ich ja trainieren.
Sauber, wenn das stimmt
Dann habe ich diese Woche mal etwas technisches, nachdem letzte Woche ja die Driving Queens gewürdigt wurden. Diese Woche handelt es sich um einen Ball. 
Den kannte ich bisher noch nicht, doch dann hat ihn mir ein guter Bekannter (Moin Alex)  empfohlen.
Der Ball soll die gleichen und teilweise sogar besseren Eigenschaften haben wie derPro V1 vom Marktführer Titleist. 
Und er soll 10 Meter weiter fliegen. Wenn das alles klappt, schlage ich nächstes Jahr meine Eisen 30 Meter weiter!?! Mein Eisen 7 fliegt dann 50 Meter 🙂
Da ich ja keine Ahnung habe, (siehe oben) und das Thema somit nicht wirklich realistsich einschätzen kann, frage ich mich gerade, ob jemand von Euch bereits mit dem Ball seine Erfahrungen gemacht hat und diese hier mitteilen möchte. 
Denn der preisliche Unterschied ist frappierend. Und zeigt (wenn die Ansagen nur halbwegs stimmen und ich vertraue Alex) auch die Margen, die im Bereich Golfbälle erzielt werden. Und seid ehrlich: Wären 10 Meter weiter nicht ein guter Grund den ball zu wechseln? Vor allem, wenn der nicht teurer als ein guter Lakeball ist?
Sauber, er bleibt uns erhalten
Wo wir gerade über Pros reden: Martin Kaymer hat diese Woche erklärt, dass er die amerikanische Tourkarte nicht annehmen wird:
„Ich habe beide Spielpläne – den der European Tour und der PGA Tour – verglichen und mich entschieden, kein Mitglied der PGA Tour zu werden. Zumindest, solange die Anzahl der Turniere, die man in den USA spielen muss, nicht geändert wird.“

Diese Woche spielt die amerikanische Golfelite gegen die besten Golfer der Welt. Quatsch, tun sie nicht denn dann wäre ja Ryder Cup. Der ist leider erst wieder nächstes Jahr. Diese Woche spielen die Amis gegen die Internationals (die besten Golfer außerhalb Europas) um den President´s Cup.
Sauber, so kann man sich auch entschuldigen
Ein Spieler, der gar nicht dabei ist, war letzte Woche das Gesprächsthema in Amerikas Golfwelt. John Daly notierte auf der neunten Bahn ein Doppelbogey und von da an ging es bergab. Auf der nächsten Bahn traf er den Fairwaybunker und spielte von dort einen falschen Ball weiter. Daly wollte den Fehler nicht einsehen und diskutierte minutenlang mit den Platzrichtern – ohne Erfolg. Die Krönung folgte dann an der elften Bahn. Daly versuchte ganze sechs Mal, das Grün des Par 5 in zwei Schlägen zu erreichen, doch sein Ball verschwand jedes Mal im Wasser. Nachdem er den letzten Ball in seinem Bag erfolglos im Wasserhindernis versenkte, verabschiedete er sich  von seinen Mitspielern und verließ ohne Umwege das Gelände. „Ohne Ball kann man nicht weiterspielen. Mir blieb keine Wahl“, klärte John Daly die Situation diese Woche via Twitter (John Daily) auf.
Sauber, keine Bälle im Bag 
Kann mir nicht passieren. Hoffe ich. Manche Runde hatte ich nach vier Bahnen bereits Sorge, dass mir die Bälle ausgehen würden. Obwohl ich immer min. 10 Stück mitschleppe.
Apropos Bag.
Diese Woche wollte ich ja mein Bag vorstellen, muss das aber aus technischen Gründen um eine Woche verschieben. Ja, technische Gründe, denn ich muss leider gestehen, dass meine Schläger nicht sauber sind.
Und wie heißt es doch so schön?
Für einen sauberen Schlag braucht es saubere Schläger.
In diesem Sinne!

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