Training

Training              
Wie ihr wisst, stelle ich gerade meinen Schwung um. Genau genommen fange ich gerade an, so etwas wie einen Schwung in mein Spiel einzubauen und aus einem Schlagen einen richtigen Golfschwung zu machen. Das bedeutet natürlich viel Training und das bedeutet viel Arbeit. Das mein Coach Billy da schon gute Fortschritte sieht  
„Ja, Thomas, so habe ich das noch nie bei Dir gesehen..“
ist wenig verwunderlich, denn wo nichts war ist jede sichtbare Änderung schon ein riesengroßer Fortschritt. 
Und dass das natürlich alles immer relativ zu sehen ist, ist ja auch nichts wirklich neues, weltbewegendes.
Neu ist für mich nur, dass ich immer mehr und besser das Gefühl dafür bekomme, was er von mir sehen will und wo das ganze Thema mal enden soll und kann.
Aber ich bekomme auch ein Gefühl dafür, wie viel Zeit ich tatsächlich noch investieren muss, um das alles auch richtig umzusetzen. Gerade auch dann, wenn es nicht mehr nur Training ist, sondern es auf den Platz geht.
Aber ich bekomme auch immer mehr Lust darauf, diesen Weg wirklich konsequent zu Ende zu gehen.
Auch und gerade weil ich auf den letzten Runden und auf der Driving Range den einen oder anderen guten Ball hatte. Ok, das waren immer nur ein paar sehr wenige Bälle, aber immerhin. Ein Anfang ist gemacht.
Und dank des Trainings werden Dinge auf einmal selbstverständlich, die vorher gar nicht da waren.
Doch was mich diese Woche frustrierend hat, ist seine gestrige Aussage:
„Zeig mir mal dein Putting.“ 
Um direkt zu bemängeln, dass der Putter der Falsche ist (ohne dass ich einen Putt gemacht hatte) und das meine ganze Körper-,meine Stand- und auch Handhaltung komplett umgestellt werden müsse.
OK, wenn ich meine Standhaltung tatsächlich so wähle, dass ich mit den Augen über dem Ball bin, dann ist mein Putter in der Tat zu lang. Wenn die neue Handhaltung und der neue Stand dann am Ende auch tatsächlich dazu führen, dass ich auf einer Runde mit weniger als 36 Putts ins Clubhaus komme, dann wird sich auch diese Umstellung gelohnt haben. Dennoch war es schon hart, dass selbst die Spielform, von der man bisher dachte, man würde wenigstens die einigermaßen anständig ausführen, auch komplett auseinander genommen und neu zusammengesetzt wird.
Aber am Ende ist es auf dem Golfplatz genau wie im Leben:
Ganz oder gar nicht!
Das bedeutet am Ende aber auch eines: Noch mehr 
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Und dafür braucht es auch das richtige Trainingsareal.
Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich bin einer von den Golfern die 90% ihrer Trainingszeit auf der Driving Range vor allem mit den langen Schlägen verbringen. 
Und wie alle habe ich (schlechte) Ausreden dafür, denn das liegt auch daran, dass die Pitching- und Chippinggreens bei uns im Klub zu klein waren (aktuell werden sie umgebaut und massiv vergrößert), so dass man ständig anderen Golfern ins Gehege kam. Aber es lag auch daran, das man auf der Driving Range auch in Jeans ein paar Bälle raus schießen kann. Etwas was auf dem Putinggreen das direkt vor dem Clubhaus liegt, eher ungern macht.Also ich. In Jeans…
Doch dagegen kann man jetzt etwas tun. 
Und zwar zu Haue und sogar relativ einfach. 
Nein, nicht mit diesen kurzen Putttingmatten, wie sie aktuell auch in meinem Büro steht.
Nein, etws aufwendiger darf es dann schon noch sein.
Man hole sich das Puttinggreen zwar nach Hause. Aber nicht als Matte, sondern in Groß und in den Garten.
D.h. dann auch ie wieder Angst vor der Etikette, weil man ja selber der Gastgeber ist. so hat man jederzeit die Chance auf ein paar (auch mal schnelle) Übungsputts.
Ein eigenes Putting-Green im eigenen garten geht nicht, weil zu aufwendig?
Weit gefehlt, wenn man sich die Kunstrasen-Puttinggreens von Private Greens in den Garten holt.
Laut Anbieter sind die Greens absolut pflegeunaufwendig und das ganze Jahr über bespielbar. Und es gibt sie in verschiedenen Größen.Mir würde so eines schon mal reichen.
Copyright by http://www.private-greens.de/startseite/entwuerfe.html
Ich habe meiner Frau daher heute morgen, schließlich ist ja bald Weihnachten, schon mal einen dezenten Tipp für meinen neuesten Weihnachtswunsch (inkl. Link) zukommen lassen. Sollte dieser Wunsch wahr werden, seid ihr natürlich herzlich eingeladen. Zu einer privaten Puttingrunde, gerne in jeans und bei Bier und Grillwurst.
Völlig zwanglos. Ich werde berichten.
Aber manchmal ist Spielen dann doch das bessere
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Das zumindest mag sich Martin Kaymer gedacht habe, als er die Einladung von Gary Player zu den Nedbank Golf Challenge in Sun City, Südafrika angenommen hat.
Das erlesenen 12er Teilnehmerfeld mit der aktuellen Nr.1 , 3 und 4 der Weltrangliste macht aus dem Einladungsturnier die wohl hochwertigste und zugleich lukrativste Trainingsrunde die man sich vorstellen kann. Auch und gerade als Vorbereitung auf das große Race to Dubai Finale im Jumeirah Golf Estate Golfclub in Dubai bei den Dubai World Championship nur vorstellen kann. In Dubai geht es allerdings eigentlich nur noch um den 2ten Platz hinter Luke Donald, der diese Woche ebenfalls in Sun City startet.
Einzig die aktuelle Nummer 2 der Welt, Rory McIlroy teet bei den UBS Hong Kong Open im Hong Kong GC, in Fanling, Hong Kong auf und versucht so noch irgendwie in Reichweite zur Nummer1 der Welt und im Race to Dubai zu kommen und den Rückstand von über 1 Mio Euro noch deutlich zu verringern.

Dazu passend dann auch das Zitat dieser Woche:

Am Golfschwung zu arbeiten, ist wie ein Hemd zu bügeln. 
Kaum hat man eine Seite fertig, ist die andere Seite wieder voller Knitter.
Tom Watson

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